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Mario Dannenberg

Unser Land hat keinen Platz für Nazis!

Sicherlich ist es angenehmer, seinen Sonnabend zu Hause zu verbringen und sich von einer anstrengenden Woche zu erholen. Doch am 15. Februar zogen es ungefähr 3000 Menschen vor, den alljährlich stattfindenden Gedenkmarsch der NPD nicht widerspruchslos hinzunehmen.

So hatten Antifa-Gruppen, DIE  LINKE. , Cottbuser Aufbruch, Gewerkschaften und SPD, sowie die Linksjugend solid, attac und Jusos dazu aufgerufen, Flagge zu zeigen und eine Gegendemonstration zu veranstalten. Am Theaterplatz gab es Redebeiträge von Cottbuser Persönlichkeiten, der Landesregierung, des Theaters und eines Vertreters der Sorben und Wenden.

Die eigentliche Aktion begann im Anschluss: Die Neonazis wollten Punkt 12 Uhr am Spreewaldbahnhof starten, kamen aber nicht zum Laufen, da jetzt bereits einige Kreuzungen ihrer Marschroute von beherzten Menschen durch Hinsetzen blockiert wurden. So wurde Zeit gewonnen,  die Polizei musste den Nazis eine andere Möglichkeit zur Demonstration anbieten. Teilweise wurden die Kreuzungen wieder geräumt oder die NPD nah an den Sitzblockaden vorbeigeführt.

Aber wie vor einem Jahr war nach knapp 600 Metern  Schluss, da mutige und entschlossene AntifaschistInnen die Friedrich-Engels-Straße/Ecke Liebknechtstraße besetzten und ein Weiterkommen unmöglich machten.

Was sich hier so einfach liest, ist in Wirklichkeit hartnäckiges Aushalten und disziplinierte Aktion. Bei knapp 6 Grad, Wind, Regen und Schnee ist es nach einigen Stunden wirklich keine Freude mehr, in Cottbus auf der Straße zu sein, aber es geht darum, dieses Land, diese Demokratie zu schützen!

Kleingeistiges Denken, Rassismus, Antisemitismus und Chauvinismus braucht niemand! Angesichts unserer Geschichte sollten wir sensibel sein. Niemals wieder sollten braune Horden durch unsere Städte ziehen.

 


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