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Anne Haufe

Anne Haufe

Soziale Arbeit benötigt soziale Arbeitsverhältnisse und gute Schulen brauchen gute Konzepte

Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII werden überwiegend von Trägern der freien Kinder- und Jugendhilfe erbracht und aus öffentlichen Haushaltsmitteln finanziert. Die freien Träger sind insbesondere in den Bereichen Förderung der Erziehung in der Familie, Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Tageseinrichtungen für Kinder, ambulante Hilfen zur Erziehung, Beratungsstellen und Schulsozialarbeit tätig. Insofern gestalten Sozialarbeiter nahezu alle Bereiche des Kindes- und Jugendalters, in denen Unterstützung benötigt wird. Allerdings gestalten sich ihre Arbeitsverhältnisse oft als schwierig, denn der Träger als ihr Arbeitgeber ist unmittelbar abhängig von der Zusage der öffentlichen Mittel. Da diese  Subventionen in einigen Bereichen jährlich neu verhandelt werden, gestalten sich Arbeitsverträge entsprechend kurz und stehen generell auf wackeligen Beinen. Was dies für die Qualität der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen bedeutet, liegt auf der Hand. Aufgrund dieser und anderer Unwägbarkeiten haben Kathrin Dannenberg und Anne Haufe die „Fachgruppe Soziale Arbeit in OSL“ ins Leben gerufen.

Nun stehen wir in einer Umbruchszeit zur Gemeinschaftsschule nebst Inklusion. Wie Kathrin Dannenberg in ihrem Artikel die Aufgaben der demografischen Entwicklung darstellt, stehen wir nicht unbedingt vor einem Mammutprojekt, aber vor einigen klugen und mutigen Entscheidungen. Ob die Schulämter als Institution fern der Realität hierzu in der Lage sein werden, mag hier und dort schon stark bezweifelt werden. DIE LINKE sprach sich schon lange gegen Inklusion aus. Allerdings nicht aus desintegrativen Beweggründen, sondern aus Ermangelung eines vorliegenden aussichtsreichen Konzeptes. Ein Lehrer soll 30 Schüler inklusive Wiederholer und Förderschüler unterrichten? Das ist, als würde ich versuchen mit einem Verbandskasten ein ganzes Krankenhaus aufzumachen. DIE LINKE möchte Inklusion, aber nicht so! Es gibt in Europa funktionierende Konzepte. Warum wenden wir sie nicht an?


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