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Mario Dannenberg

Wir kämpfen weiter für soziale Gerechtigkeit

Liebe WählerInnen, liebe SympathisantInnen, liebe FreundInnen,

die Landtagswahlen 2014 sind nun vorbei und wir danken Ihnen für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen in DIE LINKE. Wir werden für Sie weiterhin dafür kämpfen, dass dieses Land endlich mehr soziale Gerechtigkeit erfährt. Wir sind für Sie da!

DIE LINKE hat dennoch herbe Verluste hinnehmen müssen. Wir haben über 8 % landesweit verloren und haben als Partei 18,6 % erreicht. Im Süden lagen wir sogar noch darunter. Auch wir, die DirektkandidatInnen Anne Haufe, Ringo Jünigk und ich, Mario Dannenberg, haben es nicht in den Landtag geschafft. Dennoch haben Sie, liebe WählerInnen, uns Ihre Erststimme noch öfter geschenkt als der LINKEN. Auch wenn wir mit Herzblut für die Partei der sozialen Gerechtigkeit kämpfen, gibt uns das das gute Gefühl, dass viele uns auch als Person geschätzt haben.

Doch dieser Trend war nicht nur bei uns, sondern überall im Land Brandenburg zu beobachten. Dies lässt sich nicht einfach "wegdiskutieren" und wir werden als LINKE uns mit den Ergebnissen eingehend befassen. Insgesamt hat DIE LINKE 4 Direktmandate geholt (Christian Görke, René Wilke, Hans-Jürgen Scharfenberg und Kerstin Kaiser). Im Parlament sind wir nun mit 17 Abgeordneten vertreten. Eine gute Nachricht ist: Kathrin Dannenberg aus Calau ist für DIE LINKE in den Landtag eingezogen (Listenplatz 2) - dies ist, trotz allem, ein Grund für uns, auch besonders für DIE LINKE in OSL, zu feiern.

Die ersten Wähleranalysen zeigen, dass wir die Partei sind, die die meisten Stimmen an die NichtwählerInnen verloren hat. Auch wenn diese Umfragen nicht 100%ig repräsentativ sind, geben sie uns immerhin ein paar Anhaltspunkte. Als LINKE in Regierungsverantwortung haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet, doch offenbar ist es uns nicht gelungen, dies den BürgerInnen zu vermitteln. Doch nicht nur in Brandenburg ist die Wahlbeteiligung so extrem gesunken (2009: 67%, 2014: 47,9%). Daher stehen wir, nicht nur als Partei, sondern auch als Gesellschaft, vor der Frage: wie kommt es, dass sich so viele Menschen dem Wahlsystem entziehen und nicht mehr ihre Stimmen abgeben? Dies werden die kommenden Tage und Wochen zeigen. Wir müssen auf ein paar wesentliche Fragen Antworten finden und Konsequenzen ziehen. 

Als LINKE müssen wir demnächst auch überlegen, ob die erneute Regierungsbeteiligung sinnvoll erscheint oder ob eine Oppositionsarbeit womöglich eine bessere Wahl ist. Über eine erneute Regierungsbeteiligung werden alle Mitglieder der LINKEN allerdings basisdemokratisch per Mitgliederentscheid befinden. Das hat der letzte Parteitag in Cottbus so beschlossen. 

Zuletzt möchte ich mich auch ganz besonders bei all denen bedanken, die uns bei diesem Wahlkampf aufopferungsvoll mit ihrer Kraft, mit ihrer Zeit und ihrem ganzen Engagement unterstützt haben. Die letzten 6 Wochen haben wir wirklich gekämpft und es war nicht immer leicht, doch wir haben zusammengehalten und für unsere Überzeugung auf der Straße gestanden.

Ihr Mario Dannenberg,

Vorsitzender der Partei DIE LINKE.Oberspreewald-Lausitz