Foto: Peter Kazmierczak

Vetschau

Unsere Fraktion in Vetschau

Drei Frauen werden in Vetschau die neune Fraktion bilden. Hans-Otto Netzband nahm die Wahl nicht an, wird aber weiter als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. (Siehe Kontakt) Folgende Frauen wurden in die neune Fraktion gewählt:

Karola Schmidt, Diplom Bertriebswirtin
Mandy Brauer, Hotelfachfrau
Susan Götze, Kosmetikerin

DIE LINKE Vetschau – 100% sozial

Was wir wollen

Unsere Mitarbeit in der Stadtverordnetenversammlung soll darauf gerichtet sein, einen ehrlicheren Umgang mit allen Fraktionen und die gegenseitige Achtung voreinander zu fördern, die sachbezogene Zusammenarbeit aller Fraktionen weiter zu entwickeln, Parteidenken, Parteidünkel, Parteienkrieg schaden nur und helfen der Stadt und ihren Bürgern nicht weiter.

Wir wollen, dass zukünftig  Bürgerwille und  Bürgerkompetenz eine viel größere Rolle spielen. Wir sind dafür, dass besonders in Vorbereitung kommunaler Großprojekte die Bürger gehört werden, der Rat der Bürger ernst genommen wird und somit eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen ihnen und der Stadtverwaltung befördert wird.

Wir wollen, dass die Wohnumwelt, besonders in den Neustädten entschieden verbessert wird.  So wie die Bürger leben, so werden sie sich auch mit ihrer Stadt identifizieren und bereit sein, sich aktiver zu engagieren. Wir wollen, dass die Bürger bleiben und zukünftig auch wieder Neubürger hinzukommen.

Wir wollen, dass sich Vetschau weiter zum „Tor zum Spreewald“ entwickelt. Dazu gehört auch, dass zum Beispiel solche noch bestehenden „Schandflecke“ wie ehemalige Gewächshauswirtschaft, Griebenowpark u.a. schrittweise beseitigt, bzw. neu gestaltet werden.

Wir wollen den Tourismus weiter fördern. Dazu gehört auch, dass bestehende Radwegenetz weiter auszubauen, bzw. das bestehende zu erhalten, die vorhandenen Sehens-und Erholungsmöglichkeiten weiter zu gestalten. Wir werden nicht zulassen, dass der Gräbendorfer See für andere Zwecke als der Erholung dienend genutzt wird.

Sport und Spiel gehören zur wichtigsten und sinnvollen Freizeitgestaltung aller Bürger, besonders der Jugend. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen durch eine Vielzahl von Angeboten. Wir widmen deshalb den Sportvereinen der Stadt und der Gemeinden eine besondere Aufmerksamkeit, indem wir dafür sorgen wollen, dass den Sportvereinen die materiellen und finanziellen Möglichkeiten dazu gewährt werden. Den vielen Ehrenamtlichen der Vereine gebührt eine hohe Aufmerksamkeit.

Wir sind für erneuerbare Energie, aber wir wollen keine „Verspargelung“ mit Windkraftanlagen, die die Lebensqualität der Menschen entscheidend verschlechtern. Wir werden uns entschieden dafür einsetzen, dass das im Teilregionalplan Wind bezeichnete Gebiet „Lobendorfer Forsten“ aus diesem Plan wieder herausgelöst wird.

Wir treten dafür ein, dass die  Verockerung unserer Gewässer weiter eingedämmt wird. Dazu muss die Stadt Vetschau eine höhere Verantwortung übernehmen.

Dem Feuerlöschwesen gebührt eine hohe Aufmerksamkeit. Die FFW ist für den Brandschutz, aber auch für die Lebensrettung von höchster Bedeutung. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass die Einsatzbereitschaft der FFW ständig auf höchstem Niveau organisiert wird. Wir setzen uns dafür ein, dass für die FFW im OT Laasow schnellstens die materiellen Bedingungen dazu (Herstellung eines neuen Feuerwehrdepots) geschaffen werden.

Die Schule gehört zur Stadt. Wir setzen uns dafür ein, dass der Schulstandort Vetschau auch zukünftig erhalten bleibt.

Wir sind für den Bau einer Schulaula, die auch den Bürgern der Stadt als kulturelles Zentrum zur Verfügung stehen soll.

Wir sind für die stetige Erweiterung  kultureller Angebote für unsere Bürger. In unserer Stadt haben wir diesbezüglich schon viel erreicht.  Durch bessere Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und den ortsansässigen Betrieben (Spreewaldbauer Ricken) könnte noch mehr erreicht werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass das denkmalgeschützte Sommerbad Vetschau als Ort der Entspannung, der Erholung und des Sportes von unseren Bürgern und unseren Gästen weiterhin genutzt werden kann und nicht wegen Bau-oder Wasserqualitätsmängel geschlossen werden muss.

Wir wollen, dass die Wohnbedingungen in den Ortsteilen der Stadt eine gleich große Bedeutung haben, wie in der Kernstadt. Es muss den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, an Kultur, Sport, Spiel in in ihrem Wohnumfeld teilhaben zu können. Dazu gehören u.a. auch die Schaffung eines Gemeindehauses in Ogrosen genauso wie der Bau eines Spielplatzes in Repten.

Wir wollen, dass die öffentliche Auftragsvergabe an das örtliche Handwerk gerechter erfolgt. Kleinere Unternehmen müssen besser berücksichtigt werden. Dazu muss das Vergabesystem reformiert werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass bei Planungen von größeren und Großinvestitionen die örtlichen Möglichkeiten der vorbereitenden Planung besser mit einbezogen werden. Es müssen nicht immer Planer sein, die viel Geld kosten. Es muss ausgelotet werden, wie uns z.B. die BTU besser helfen kann, indem Forschungsaufträge, Projekte oder Diplomthemen an Studenten übertragen werden.

Wir wollen, dass Verwaltungsvorgänge in allen Bereichen des öffentlichen Lebens schneller und unbürokratischer erledigt werden. Besonders in Genehmigungsverfahren liegen die bürokratischen Messlatten sehr hoch. Viele Dinge könnten  schneller und zugunsten der Stadt und ihrer Bürger entschieden werden.

Wir sind gegen den Ankauf des Gebäudes der Raiffeisenbank/Spreewaldbank Vetschau.

Für die Stadtverwaltung. Diese hat ihren Sitz im Stadtschloss Vetschau. Bei einem Auszug aus dem Schloss wäre auch die Zukunft des zur Zeit im Bau befindlichen Stadthauses 3 ungewiss. Wir wollen keine Großinvestitionen mehr, die nicht den Bürgern unmittelbar dienen.